Zeckenbisse

Zeckenbisse werden durch die Zecke zugefügt. Die Zecke ist eine Milbe, die nur aufgrund eines parasitären Lebenszyklus überleben kann. Sie braucht immer das Blut ihres Wirtes.

Zeckenbisse können gefährlich werden




In den warmen Monaten gibt es nicht nur Sonnenschein, sondern auch Zecken. Diese kleinen, unliebsamen Tiere gehören zu den Milben. Da sie nur mit einem Wirten überleben können, werden sie auch als parasitäre Form bezeichnet. Die Zecken sind Ektoparasiten, da sie sich an ihrem Wirten außen ansaugen. Zeckenbisse können aber nicht nur die Zecke ernähren, sondern sie können auch Krankheiten übertragen. Meist findet sich in ihrem Speichel eine Vorstufe von Krankheitserregern, die dann im Blutkreislauf ihre End-Form erreichen. Durch den Zeckenbiss wird der Krankheitserreger in den Blutkreislauf des Wirtes geschwemmt. Wer nun denkt, dass es nur eine Art von Zecken gibt, der irrt, denn weltweit können an die 900 Arten gezählt werden. Die Zecke besteht aus einem Körper, der wieder in unterschiedliche Segmente unterteilt ist. Vorne ist der Kopf, an dem sich auch das Beißwerkzeug befindet.




Mit Hilfe des Beißwerkzeuges kann sich die Zecke am Wirten festsaugen. Beim Entfernen der Zecken, muss darauf geachtet werden, dass der Kopf nicht in der Haut bleibt. Es muss immer die ganze Zecke entfernt werden. Seitlich des Körpers befinden sich acht kleine Beine, weswegen die Zecke von vielen Menschen irrtümlicherweise auch immer als Spinnentier bezeichnet wird. Zecken befinden sich meist im kniehohen Gras. Hier gibt es aber zwei unterschiedliche Arten, wie sie an ihren Wirten gelangen. Die einen sind die Lauerer, die sich einfach an einem Ort befinden und dort auf den Wirten warten. Die anderen werden als Jäger bezeichnet, die auf der Suche nach ihrem Wirten sind, diese sind immer in Bewegung.